
Ex-HELLOWEEN Gitarrist Roland Grapow kehrt mit diesem achten Album (eigentlich nach Live-Album und HELLOWEEN-Tribute das erste Studioalbum seit 13 Jahren) mit seiner Band MASTERPLAN zurück. ´Chasing The Light´ macht zu Beginn gleich deutlich, dass Roland gerne an seine Vergangenheit anknüpft. Eingängiger, melodischer Metal mit etwas Bombast-Anteil und einem cleveren Gitarrensolo.
Rick Altzi (AT VANCE, Herman Frank), Bassist Jari Kainulainen (EVERGREY) Keyboarder Axel Mackenrott und Schlagzeuger Kevin Kott (ALMANAC) sind in die Band mit involviert. ´Electric Nights´ ist etwas schneller, ohne klarer Speed Metal zu sein. Unterhält, ohne zu glänzen. Ähnlich verhält es sich mit ´Shadow Man´. Das ist gut zu goutieren, aber alles andere als überraschend oder von viel Dynamik durchsetzt.
´Pain Of Yesterday´ bringt ein wenig Dunkelheit mit und klingt dadurch irgendwie spannender. Der Titelsong grenzt an Power Metal und hat mehr gitarristischen Druck als die ersten Songs. Auch die Melodie ist etwas interessanter.

´Through The Storm´ erinnert dank Riffgewitter zu Beginn an die PRETTY MAIDS, biegt aber dann in eine bombastische Richtung ab. ´The Call´ geht mit über acht Minuten in eine progressivere Richtung.
Sänger Rick Altzi macht es ganz gut, aber hat über das ganze Album nur eine begrenzte Variabilität. Auch die Songs sind fest im vorgegebenen metallischen Rahmen verankert. Solide Arbeit für Genre-Liebhaberinnen und -Liebhaber. Anspieltipps: ´The Call´ und der Titelsong.
(7,5 Punkte)



