
Die Band aus Chicago legt ein neues, sehr hörenswertes Album vor. 2024 wurde das vierte Album ´Promised Land´ veröffentlicht. ´For Eternity´, das aktuelle Album, fängt an wie eine SAVATAGE-Platte, wird aber gleich ziemlich düster. ´When It Calls´ heißt der Opener, der klassischen Metal enthält, der die 80er-Jahre widerspiegelt. Komplexer Sound, aber nicht zu schwierig, so dass sofort etwas beim eingängigen Refrain haften bleibt.
´Aquarius Betrayed´ knüpft nahtlos an den schweren und düsteren Sound des Openers an, integriert leicht thrashige Riffs. Eher überraschend kommen dann auch akustische Gitarren zum Einsatz. Sänger und Gitarrist Mark Sugar, einziges Originalmitglied, höre ich gerne zu. Er ist ein metallischer Erzähler mit viel Luft in den Lungen und Ausdruckskraft.

´Above Soil, Beneath Sky´ verbindet zwei Gesangsstränge sehr geschickt. Und die Unruhe im Song wird von den Riffs sehr passend unterstützt. Erinnert etwas an ICED EARTH (ja, ja, die, darf man schon noch zitieren).
´Giving Up The Ghost´ ist schwerer Metal zwischen Doom und New Thrash. ´Silent Wars´ ist ein klassischer Metal-Song, wie es schon Hunderte davon gab, der einen aber trotzdem sofort fasziniert. Auch ´When Prophecy Fails´ hat alles, was ein guter Metalsong braucht. Starke Riffs, überzeugende Hooks, gute Breaks und viel Energie. ´Unanswered For Eternity´ ist ein episches Finale.
Mit Dan Swäno hat ein ganz alter Bekannter gemixt und gemastered. Interessante Band, die zwar auch einen klaren Blick nach hinten hat, aber viel zu engagiert ist und viel zu viele Ideen hat, um als schnöde Retro-Metaller durchzugehen.
Acht durchdachte Songs können den Rezensenten wirklich überzeugen.
(8 Punkte)



