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GARY JOHN BARDEN – Empowered Emotions

2026 (Frontiers Music) - Stil: Melodic Hard Rock / Hard Rock

Gary (John) Barden ist besonders für seine legendäre Zusammenarbeit mit Michael Schenker in der MICHAEL SCHENKER GROUP in den 80er-Jahren bekannt. Jetzt gibt es Neues von ihm.

Nach kurzem Intro eröffnet ´Maasai Enkai´ den Reigen härterer Rock-Songs und die altbekannte kraftvolle Stimme von Gary erklingt. Auch ´Hit The Ground Running´ setzt auf seinen Gesang und harte Riffs stark an den 80er-Jahren orientiert.

Michael Voss hat beim ersten Album unter eigenem Namen seit ´Eleventh Hour´ von 2011 stark unterstützt. Als Gäste tauchen Don Airey auf dem klischeehaften ´Powered Emotions´ und Michael Schenker auf dem gepflegten ´Dark Water´ auf.

´Burning Wind´ setzt auf bewährte Riffs im SWEET Stil. Irgendwie fehlt das gewisse Etwas. Gesanglich durchaus ansprechend, ist das Songwriting nicht immer gerade überzeugend.

Das schon erwähnte ´Dark Water´ ist dann auch dank Michael Schenker ganz interessant und etwas kraftvoller und enthält ein gutes Gitarrensolo vom blonden Deutschen, das der wie immer ansatzlos aus dem Ärmel schüttelt.

Auch ´Ride Horseman Ride´ kann durch metallische Riffs überzeugen, verliert sich aber etwas über die fünf Minuten Spielzeit im Beliebigen. ´This Phoenix’s Gonna Burn Ya´ hat ein Riff in Richtung UFO, hebt aber nicht wie dieses in den besten Zeiten richtig ab.

´Walk Away´ ist die zu erwartende Halbballade. Insgesamt zehrt das Album etwas von den längst vergangenen Erfolgen von Gary John. Es fehlt an den wirklich starken Songs.

Der Gesang ist auf jeden Fall ansprechend und auch über die Produktion und die instrumentale Leistung kann ich nicht meckern. Aber irgendwie fehlt der entscheidende Kick und ein wenig auch das Feuer.

(Knapp 7 Punkte)

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