
RAZORVOID – Into The Void
~2026 (Jawbreaker Records) – Stil: Thrash / Death Metal / Punk~
Mit harten Riffs und Gesang zwischen Thrash, Black und Death Metal eröffnen RAZORVOID ihren 11 Song- Reigen. Der folgende Titelsong ist zugänglicher aber trotzdem auch ordentlich hart.
Die Schweden lärmen seit 2021 und können bisher eine selbstveröffentlichte Kassette und eine EP vorweisen. Alle Songs des neuen Longplayers liegen im kompakten Bereich von drei Minuten. Das hebt die Musikwelt nicht aus den Angeln, ist aber gelungen und Old School. Und weniger doomig, wie der Titel des Albums vermuten lässt (wer kennt nicht einen der besten Songs von BLACK SABBATH).
´An Everlasting Flame´ zeigt auch deutliche Spuren von MOTÖRHEAD, nicht zum letzten Mal. Ein Höhepunkt des Albums.´Blasphemic Assault´ kommt irgendwo zwischen VENOM und Hardcore Punk in die musikalische Spur.

´Rituals Of The Damned´ zeigt, dass man auch SLAYER mag. Auch CELTIC FROST kommt mir hin und wieder in den Sinn. Das zeigt, dass man die richtigen Vorbilder ausgewählt hat, die bei der Musik positiv zu Tragen kommen. ´The Howling Wind´ ist eine sympathische und schon fast leichtfüßige Speed- Attacke.
Immer vorwärts stürmend, aber mit genug Ideen, dass es nicht langweilig wird. So beim dramatischen ´White Death´, wo es einen melodischen Mittelteil und ein ordentliches Gitarrensolo gibt. Auf fast vier Minuten bringt es das hardcorelastige ´Jaws Of Perdition´, das im zweiten Teil auch viel Melodie einbringt. Die Produktion unterstützt den rauen und lebendigen Charakter der Musik. Für Hartgesottene auf jeden Fall ein Tipp.
(7,5 Punkte)
(VÖ: 2.10.26)



