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GODSLAVE – Godslave

2026 (Metalville Records) – Stil: Thrash Metal

Nach dem Cover-Ausflug ´Champions´ (2025), bei dem GODSLAVE unter anderem LIMP BIZKIT, TWISTED SISTER, SENTENCED und – man lese und staune – DAVID HASSELHOFF durch den eigenen Metal-Wolf drehen ließ, erscheint mit dem selbstbetitelten Album ´Godslave´ wieder ein reguläres Werk. Das letzte eigene Album, ´Positive Aggression´, stammt aus dem Jahr 2021. Zwischenzeitlich schien die Truppe am Rande der Auflösung, doch mit altbekanntem Personal und neuem Tatendrang geht es weiter.

Musikalisch bleibt GODSLAVE ihrer Marschrichtung treu: Thrash Metal germanischer Prägung, der gelegentlich auch in Richtung Death Metal driftet. Im Opener ´Reset, Repeat, Reclaim´ geht es direkt energetisch zur Sache, ohne auch nur eine Minute vom Gas zu gehen. Abwechslungsreich bleibt es ebenfalls und bereits ´Repaid In Kind´ bleibt riffgetrieben im Kopf.

´Road Not Taken´ startet gemächlich, entlädt unter der Oberfläche jedoch eine unterschwellige Wucht, die sich im Refrain explosiv entfaltet. Ein weiteres Highlight ist ´Part Of The Pack´, das sich nach einem trügerischen, entspannten Pfeif-Intro in eine thrashige Hymne wandelt, die jede Party zum Headbang-Event macht.

Und wer glaubt, GODSLAVE bleibe nur in der eigenen Genre-Schublade, erlebt bei ´The Fire That Calls Me´ einen kurzen Ausflug ins Power Metal-Universum. Der Gastauftritt von Laura Guldemond (BURNING WITCHES) passt überraschend gut ins Bild.

Die selbst ernannten „German Thrash Metal with a positive attitude“-Vertreter liefern mit ´Godslave´ ein Album ab, das trotz aller Härte erstaunlich zugänglich bleibt. Nicht revolutionär, aber durchweg effektiv – und damit allemal ein Anchecken wert.

(8 Punkte)

https://www.facebook.com/threshold/


(VÖ 11.09.2026)

 

 

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