
RUTHLESS – Curse Of The Beast
2026 (Fireflash Records) - Stil: Heavy Metal
Mit ´Discipline Of Steel´ legten die True Metaller aus den USA 1986 los. 30 Jahre später stiegen sie wieder in Ring und sind jetzt mit diesem vierten “Comeback” wieder unterwegs, den Metal alter Schule weiter zu verbreiten.
Große Champions waren sie nicht unbedingt und nach dem Intro-Song klingt der Titelsong wie anno dazumal 1986. Das klingt ganz spaßig und authentisch und erinnert Dank dem leichten Hardcore-Touch im Gesang auch ein wenig an den Crossover-Thrash der 80er-Jahre.
´Raging Violence´ knüpft nahtlos an, hat ganz nette Gitarrensoli und Speed. ´Berserker´ kommt nicht so richtig in Schwung trotz sauberem Gegröle. ´Suffocating Fear´ hat eine gute Riffarbeit und Power, versandet aber im mittelschnellen Durchschnittsmetall.

´Blood Coalition´ versucht zu Beginn mit Melodie mehr Abwechslung zu generieren, geht aber schnell wieder ins übliche Riffing über. Immerhin wird ordentlich Energie abgestrahlt und es gibt einen überraschenden Mittelteil.
´Sign Of The Cross´ erinnert an die NWoBHM und teutonischen Speed. Bei rund 50 Minuten Spielzeit gibt es schon einige kreative Löcher unter den zwölf Songs. ´Hallowed Ground´ kann durch die bleierne Düsternis noch einmal sehr gut überzeugen. Zum Schluss gibt es mit ´Metal Gods´ ein JUDAS PRIEST-Cover.
Das Album legt ein paar nette Erinnerungen frei und ist – ja wie oben schon gesagt – von gutem Unterhaltungswert, aber auch nicht unbedingt heutzutage richtig wettbewerbsfähig. Für Ewiggestrige (soll nicht abwertend gemeint sein, anders als im politischen Kontext).
(7,25 Punkte)
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Pic: Ruthless



