
ZERONIC – Modernism
2026 (Commitment) - Stil: Alternative Rock / (New) Wave
´The Hope And The Enemy´ ist der erste Song auf dem fünften Album der österreichischen Band. Die gelungene Mischung aus Rock und Wave sowie die Stimme von Songwriter und Sänger Michael „Mikel“ Tanczos, die an Midge Ure und ULTRAVOX erinnert, fällt mir positiv auf.
2001 hat die Band mit ´High Life´ ihr erstes Album veröffentlicht. Das letzte datiert auf 2012. 2016 kam es dann zur Auflösung der Band. Nach 14 Jahren nun das Comeback.
Auch ´A String Of Luck´ erinnert an rockende New Wave- und New Romantic-Bands Anfang der 80er-Jahre. Die Melodien sind eingängig und bleiben sofort haften. Mit dem Albumtitel hat die Musik nicht unbedingt direkt zu tun.
´For Myself´ ist etwas weniger spannend. ´The Aftermath (Longing For Her Skin)´ hat deutlich bessere Hooks. ´A New Day’s Celebration´ erinnert wieder an ULTRAVOX und setzt sich textlich mit Modernität auseinander.
Auch ´Heads Down´ wäre ein potentieller Hit vor 40-45 Jahren gewesen. Im hinteren Teil wird es etwas weniger spannend. Erst ´Old Ways´ lässt wieder aufhorchen. Das abschließende ´Good Night´ zeigt noch einmal viel Gefühl und Geschmack und die Begabung für gute Songstrukturen.
ZERONIC lösen irgendwie angenehme Nostalgiegefühle bei mir aus. Als alter Bewunderer von ULTRAVOX und JAPAN freue ich mich, wenn eine Band an diese Ära erinnert.
Das heißt nicht, dass die Band sich alleine in diese Musikrichtung orientiert. Sie haben genug Ideen, um auch im Hier und Jetzt und beim aktuellen Zeitgeist Akzente zu setzen. Schöne Veröffentlichung.
(7,75 Punkte)
https://www.facebook.com/zeronicmusic/
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