
Die zehn Songs des zweiten DEFENDER Albums `Titans Of Fire` wirken vertraut, offenbaren wenig Neues, zeigen aber eine hochmotivierte Band, die ihren Slogan lebt: „Live Heavy Metal to the fullest, Heavy Metal is the life we choose“!
Fans der alten RUNNING WILD oder HELLOWEEN werden in DEFENDER neues Futter erkennen und der süddeutschen Truppe diesbezüglich einen Hang zur alten Hambuger Schule unterstellen. Kann man, keine Frage. Aber auch alte Schergen wie ATLAIN oder VAMPYR hört man aus den Songs raus.
German Metal Puristen werden mit dem Album ihren Spaß haben, auch wenn, wie schon erwähnt, vieles bis alles vertraut klingt. Schnittig, meist im oberen Temposegment unterwegs, durchziehen dennoch nachvollziehbare Melodien die Stücke, wobei der Gesang aber sicher polarisieren wird. Nicht ganz harmonisch, aber dennoch mit einer eigenen Note.
Schnittige Tracks wie `Thunder, Steel & Destiny’, ‘Soulbreaker’ oder ‘Unbeliever’ werden keinen Innovationspreis gewinnen, aber die True Flag des Heavy Metal stolz vor sich hertragen. `Titans Of Fire` ist ein unterhaltsamer Zeitmaschienentrip und ein Angriff auf die Synapsen der True Metal-Fans, die Achtziger-Attitüde und klassische Metalriffs zu schätzen wissen.
(7 Punkte)
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(Cover-Illustration: SoloMacello /
© 2026 Metalapolis Records)



