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SWEET – Live 25

2026 (Metalville) - Stil: Glam Rock

Nach der Veröffentlichung vom letzten Studioalbum ´Full Circle´ haben sich SWEET noch einmal zu einer Tour aufgerappelt und ein Live-Album mit 14 Songs (plus Intro und Outro) – vor allem in London –  mitgeschnitten.

Nach dem Intro von ´Full Circle´ geht die Band aber erst einmal auf Nummer sicher und steigt mit dem Klassiker-Doppelpack ´Action´ und ´Hellraiser´ ein. Guter Sound und passable Versionen. Sänger Paul Manzi gibt, wie in den letzten Jahren, immer sein Bestes, die Gitarre von Andy spuckt die Riffs kraftvoll ins dankbare Publikum.

Mit ´Circus´ folgt dann einer der besseren und härteren Songs neueren Datums, vom mich nicht wirklich überzeugenden letzten Album ´Full Circle´. Zumindest gibt es keinen Stimmungsabfall.

Es wird aber auch schnell mit ´The Six Teens´ der nächste Hit nachgeschoben. Da vermisst man Brian Connolly doch wieder ein wenig. Der Chorgesang ist ziemlich gut. Mit ´Don’t Bring Me Water´ ist wieder ein Song neueren Datums im Programm und leider auch klassische Massenware. ´Lost Angels´ wird selbstverständlich wieder dankbarer aufgenommen.

Mit dem harten ´Windy City´ vom 1977 veröffentlichten ´Off the Record´-Album weicht man von der üblichen Songauswahl etwas ab. Das Riff erinnert etwas an DEEP PURPLE und zeigt die heavy Seite von SWEET.

Da kann das von Metal-Bands hoch eingeschätzte ´Set Me Free´ gut anknüpfen (erinnert sich jemand an die HEATHEN-Version?). Andy Scott darf solieren. Mit ´Wig Wam Bam/ Little Willy´ geht es zurück zu den Anfangstagen als Teenypopper. Na ja, das war jetzt nicht meine Lieblings-Ära der Band.

Spätestens beim umjubelten ´Love Is Like Oxygen´ muss die Besetzung beweisen, dass sie es kann. Und ja, der Song funktioniert auch 2026 in der langen Version noch sehr gut. Einfach eine „Jahrhundertkomposition“.

Bei ´Fox On The Run´, ´Blockbuster´ oder ´Ballroom Blitz´ kann natürlich auch nicht viel schief gehen. Dann folgt das Outro. Nach der Flut der Live-Aufnahmen aus vielen unterschiedlichen Abschnitten der SWEET-Geschichte kann man durchaus den Sinn einer weiteren Live-Aufnahme in Frage stellen.

Dank der etwas abwechslungsreicheren Mischung, der Spielfreude der Band und der Substanz der SWEET- Klassiker für die Fans sicher ein Pflichtkauf. Alle anderen können mal ein Ohr riskieren. Für die Generation X vielleicht eher nix. Aber deutlich besser als erst befürchtet.

(gute 7 Punkte)

https://www.facebook.com/TheSweetOfficial


Cover-Artwork: „Live 25“ von Sweet
(Artwork & Design: BRM /
© 2026 Metalville Records)

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