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WOLFBRIGADE – Howl From Underground

2026 (Metal Blade) - Stil: Crust/D-Beat/Death Metal/Black Metal

Die Schweden bleiben eine Macht, die sich nicht zähmen lässt. Mit ´Howl From Underground´ legen WOLFBRIGADE ihren zwölften Longplayer vor und liefern in rund einer halben Stunde zwölf Stücke ab, die den selbstgewählten Begriff „Lycanthro-Punk“ erneut passend zusammenfassen.

D-Beat, Crust-Punk, Death Metal und Rock`n´Roll greifen hier ineinander, ohne dass die einzelnen Einflüsse künstlich voneinander getrennt wirken.

Das Album startet mit groovigen Powerchords und unheimlichen Harmonien, bevor druckvolle Riffs und treibende Rhythmen einsetzen. WOLFBRIGADE arbeiten dabei viel mit wechselnden Harmonien, kurzen Lead-Passagen und flüssigen Gitarren-Läufen.

Auch die Soli bleiben meist kurz und konzentrieren sich entweder auf schnelles Shredding oder auf Midtempo-Passagen. Entscheidend ist jedoch stets der Groove. Die Riffs sind eingängig und federnd, ohne an Härte einzubüßen.

Besonders gelungen ist ´Doomrunner´ mit seinen markanten Riffs und den kurzen zweistimmigen Harmonien. Der Song besitzt genug Dynamik, um unmittelbar hängen zu bleiben.

An anderer Stelle treten die Black Metal-Einflüsse stärker hervor, wo kalte, verminderte Riffmuster, harsche Tremolo-Passagen und frostige Harmonien auf die druckvolle Grundausrichtung treffen. Dazu kommen wuchtige Powerchords und deutliche Death Metal-Anleihen.

Auch Schlagzeuger David „Dadde“ Stark, der bereits von 2002 bis 2015 zur Band gehörte, fügt sich bestens in diese Mischung ein. Blastbeats, Drum-Rolls und der marschierende Drive einzelner Stücke sorgen für zusätzliche Bewegung.

DISCHARGE-artige Härte, ENTOMBED-Rollen und MOTÖRHEAD-Sägen bleiben dabei klar erkennbar. ´Howl From Underground´ ist roh, aggressiv und melodisch genug, um im Gedächtnis zu bleiben.

(8 Punkte)

https://www.facebook.com/lycanthropunks


(VÖ: 09.10.2026)

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