
CRIMSON GLORY – Chasing The Hydra
2026 (Braveworld Records) - Stil: Heavy/Prog Metal
Mit ´Chasing The Hydra´ melden sich CRIMSON GLORY nach mehr als 25 Jahren zurück – ein Album, das die Essenz ihrer frühen Werke kennt und gleichzeitig in die harte Gegenwart zurückkehrt. Dass diese Rückkehr überhaupt zustande kam, wirkt fast wie ein glücklicher Zufall, der sich über Jahre angebahnt hat. Drei Fünftel der klassischen Besetzung mit Ben Jackson, Jeff Lords und Dana Burnell sind weiterhin aktiv, während mit Travis Wills (INFIDEL RISING, MILLENNIAL REIGN) eine Stimme hinzustößt, deren Geschichte kaum besser zu diesem frischen Kapitel passen könnte: vom jugendlichen Fan vor der Bühne zum Sänger einer Band, die einst unerreichbar schien. Intern erzählt man sich noch heute die Szene, wie er vor Jahrzehnten hinter einer Bar stand und den Soundcheck mitverfolgte. Der Ausfall von Gitarrist Jon Drenning aus familiären Gründen verändert hingegen die Banddynamik spürbar. Das hört man besonders in der Ausrichtung der Songs, die direkter, stellenweise rauer, mit bewusst gesetzter Bezugnahme auf die eigene Frühphase ausgefallen sind.
Im Opener ´Redden The Sun´ trifft ein treibender, aggressiver Rhythmus auf eine exotisch gefärbte Melodie, die in der Bridge eine feine orientalische Note bekommt. Das wirkt wie ein Echo auf Progressive Metal-Ansätze der Neunziger, man denkt im weiteren Verlauf sogar unweigerlich an Bands wie ELDRITCH. Das Solo zieht im Galopp davon, während der Gesang zwischen geheimnisvoller Zurückhaltung und hoher Klarheit pendelt. Inhaltlich steht die Welt am Rand einer selbst verschuldeten Katastrophe, musikalisch wird das ohne Umschweife vermittelt.
´Chasing The Hydra´ legt noch eine Schicht Wucht drauf. Dana Burnell treibt das Stück mit einem kraftvollen, fast geradlinigen Schlagzeugspiel voran, das weniger verspielt ist als früher. Der Song wirkt einfacher, gewinnt aber durch seine Energie. Die Anspielung auf ´Red Sharks´ springt ins Ohr, während ein Vergleich mit WATCHTOWER in einer Version mit deutlich simplerem Drumming bisweilen naheliegt. Es ist hörbar, dass hoher Gesang allein noch keine klassische CRIMSON GLORY ausmacht.
Mit einem balladesken Beginn entwickelt sich ´Broken Together´ schrittweise. Es enstehen erste Harmonien, die stellenweise an NEVERMORE erinnern, während die Lyrics das Bild zweier Menschen zeichnen, die trotz Spannungen verbunden bleiben, was sich auch in der musikalischen Steigerung widerspiegelt. Mit Bestimmtheit setzt ´Broken Together´ einen der ersten markanten Höhepunkte.
´Angel In My Nightmare´ greift diese Stimmung samt balladesker Einführung auf und entfaltet sich in einem gesanglich vielschichtigen, wunderschönen Refrain. Nachfolgend sticht die deutsche Zeile „Der Engel in meinem Albtraum“ heraus und verleiht dem Song eine besondere Note. Hier zeigt Travis Wills seine stärkste Seite, wenn er zwischen leisen Passagen und kraftvollen Ausbrüchen wechselt.
´Indelible Ashes´ bringt eine deutlich erkennbare QUEENSRŸCHE-Schlagseite ins Spiel. Straff geführte Riffs, klare Gesangslinien und eine melancholische Grundstimmung bestimmen das Bild. Die Thematik der unauslöschlichen Erinnerungen wird direkt vermittelt. ´Beyond The Unknown´ baut auf diesem Ansatz auf und entwickelt sich zu einem weiteren Höhepunkt des Albums. Eingängig, aber mit genug Wendungen, um spannend zu bleiben. Auch hier ist der Einfluss von QUEENSRŸCHE spürbar.
In ´Armor Against Fate´ treibt das Schlagzeug wieder das Stück unaufhaltsam nach vorne. Die Riffs bleiben konsequent, der Refrain kommt zügig. Inhaltlich dreht sich alles um die Unausweichlichkeit des Schicksals. ´Pearls Of Dust´ beginnt erneut mit einem leicht orientalischen Einschlag, bevor sich ein stürmisches, reißendes Stück entwickelt. Der Gesang wechselt zwischen raueren, geshouteten Passagen und hohen Linien. Eine gewisse Nostalgie schwingt mit, selbst in der Art, wie Erinnerungen an Krieg und Verlust verarbeitet werden.
´Triskaideka´ beschließt das Album mit einer eigenwilligen Note. Für einen Moment liegt ein Hauch von PSYCHOTIC WALTZ in der Luft, bevor sich der Song in seine eigene Richtung bewegt. Das Spiel mit Aberglauben und düsteren Bildern wird musikalisch durch wechselnde Stimmungen eingefangen. All diese Songs zeigen eine Band, die ihre Vergangenheit in die Gegenwart überträgt.
´Chasing The Hydra´ klingt letztlich wie das Werk einer Band, die eher aus den Neunzigern als den Achtzigern kommt, sich an musikalischen Größen orientiert und diesen Geist in eine härtere, direktere Gegenwart trägt. Ein Album, das sich nicht verstecken muss, aber auch nicht klar und unmissverständlich als Meisterstück der einst sagenumwobenen CRIMSON GLORY erkennbar ist.
(Knappe 8 Punkte)
Michael Haifl

CRIMSON GLORY und ihre zwei ersten Alben gehören zu meinen absoluten Favoriten. Der dritte Streich, ´Strange And Beautiful´ (1991) weniger. Nach dem Tod des legendären Sängers Midnight viel es mir schwer, die Band noch zu akzeptieren. Wenn auch niemand etwas für sein Ableben kann. Hatte ich mir das einzige Post-Midnight-Album ´Astronomica´ 1999 noch zugelegt, so verlor ich die Band schnell aus den Augen. War auch nicht schwer, weil kein weiteres Album mehr erschien. Obwohl die Band immer wieder zusammenkam, selbst mit Midnight 2007, zwei Jahre vor seinem Tod 2009. Angekündigte Alben gab es, erschienen allerdings nie.
Nun, also doch. Nach 27 Jahren. Und ich weiß nicht, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Es ist schon klar, dass ´Chasing The Hydra´ nicht mit den beiden Klassikern mithalten kann. Aber CRIMSON GLORY waren natürlich mehr als Midnight. Wie z. B. auch QUEENSRYCHE mehr als Geoff Tate sind. Auch wenn ich mir die auch schon lange nicht mehr anhöre.
Nun haben mit Ben Jackson (Gitarre), Jeff Lords (Bass) und Dana Burnell (Schlagzeug) drei Original-Mitglieder den Ball aufgenommen. Mit dem Gitarristen Mark Borgmeyer wurde eine Ergänzung gefunden, der den aus familiären Gründen nicht mehr verfügbaren John Drenning ersetzt. Jon Drenning war einer der Hauptsongwriter mit Jeff Lords und Midnight. Nach eigenen Aussagen hat die Band mit Sänger Travis Wills (INFIDEL RISING, MILLENIAL REIGN) endlich einen geeigneten Frontmann nach Wade Black und Todd LaTorre gefunden.
Nun, also dann doch ein neues CRIMSON GLORY Album und ich versuche mit einer notwendigen Neutralität und Fairness unvoreingenommen an diese fünfte Veröffentlichung heranzugehen. Der Opener ´Redden The Sun´ klingt gesanglich verblüffend nach Midnight, ohne eine komplette Kopie zu sein und hätte irgendwo auch auf ´Transcendence´ gepasst und zitiert ´Red Sharks´. Grundsätzlich ein hoffnungsvoller Auftakt mit vielen Breaks. Der Titelsong erinnert auch sehr stark an weitere Klassiker des zweiten Albums. Der Song kann diesen Anspruch jedoch nicht ganz einlösen.
´Broken Together´ ist sehr verschachtelt und rein musikalisch sehr gut geraten. Den Zauber des früheren Songwritings einzufangen, gelingt ein wenig mit der Ballade ´Angel in My Nightmare´ mit sehr gutem Gesang. Auch das orientalisch beginnende ´Indelible Ashes´ kann ein wenig den Flair der 80er-Jahre wiedererwecken, ohne zu “retro” zu klingen. Mit dem harten ´Beyond The Unknown´ kann man die (lästigen?) Schatten der Vergangenheit etwas abschütteln und sich ein wenig freischwimmen. ´Armor Against Fate´ klingt irgendwie nach recycelten SANCTUARY.
Schwierig, schwierig, das Album nicht direkt in Vergleich zum genialen Debüt oder dem nicht weniger traumhaften ´Transcendence´ zu bringen. Was natürlich 40 Jahre später keinen Sinn macht und schon etwas unfair ist, weil diese Alben nicht reproduzierbar sind. Musikalisch ist das komplette Album einwandfrei und starke Trademarks wie die Gitarrenarbeit können überzeugen. Auch das Songwriting ist meist stark, wird allerdings nach hinten hinaus etwas schwächer.
(knappe 8 Punkte)
Harald Pfeiffer

Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass ich mich nicht zu den CRIMSON GLORY Ultras zähle. Für mich sind deren beiden Frühwerke gute Alben mit starken Songs und eben einer gewaltigen Gesangsperformance. So kann ich ganz unvoreingenommen an das „Comeback Album“ der Amis gehen, welches schon im Vorfeld für Unruhe sorgt. Die Meinungen zu dem vorab veröffentlichten Material ist zwiegespalten, die Live-Auftritte, die man im neuen Line-up bisher gespielt hat, werden dagegen wohlwollend aufgenommen. Dass die Band ein schweres Erbe antritt, muss man nicht in Abrede stellen. Die Erwartungshaltung ist immens, der Druck auf die Band enorm. Da gibt es letztendlich nur zwei Optionen: Voller Sieg oder Totalabsturz.
´Chasing The Hydra´ ist ein kontroverses Album. Eines dieser Alben, das man sich gut hören will/kann oder nie mit wirklich warm wird. Ich tendiere zu letzterem. An einem Wochenende habe ich mir das Album sieben Mal reingepfiffen und ab der dritten Runde fiel es einfach schwer, die Playtaste noch einmal zu drücken. Selbst nach diesen sieben Runden ist kein Song wirklich nachhaltig hängen geblieben.
Für mich klingt vieles in Teilen modern, am Reißbrett konstruiert, wenig emotional bzw. harmonisch. Mir kommt es so vor, als ob man mit aller Gewalt nach den Frühwerken und hier speziell ´Transcendence´ klingen möchte. Allerdings ist man dann dafür zu „Hart“ im soundlichen Sinne. Auch wenn der Gesang an sich wirklich gut ist, wirkt er zu Midnights (R.I.P.) warmen Gesangslinien eher zu hart und schrill. Dass man nicht eins zu eins wie nach seinen Klassikern klingen möchte ist legitim, allerdings tendiert die Erwartungshaltung des Fans schon dahin. Und hier liegt die Krux an dem Ding. Einer Band, die beweisen will, dass sie es noch kann, stehen die Fans gegenüber, die eigentlich nur ´Transcendence´ Teil 2 haben möchten. Aber das gibt es hier nicht.
Für meine Begriffe ist alles zu heavy, zu modern, wenig innovativ und auf eine Art langweilig. Einzig ´Broken Together´ und ´Angel In My Nightmare´ können mich wirklich mitnehmen und etwas den alten Vibe erzeugen. Gut finde ich auch noch ´Indelible Ashes´ mit einer markant melodischen Note. Der Rest geht leider belanglos an mir vorbei. Aber wie immer ist alles Geschmackssache, ich gebe hier nur meinen persönlichen Eindruck wieder. Nein, ´Chasing The Hydra´ hat nicht die schönen Melodien und Harmonien, die CRIMSON GLORY zu der legendären Band gemacht haben, die sie ist. Es ist ein Album mit einigen soliden Tracks, die aber den kultigen Status der Truppe nicht weiter ausbauen wird.
(knappe 7 Punkte)
Jürgen Tschamler

Mayday… Florida, wir haben ein Problem. Eine der legendärsten und für mich – aufgrund der ersten beiden Scheiben – einflussreichsten Bands meines Lebens sind aus Valhalla zurückgekehrt, um nicht als verlorene Reflektion besserer Zeiten in den Annalen der US-Metal-Geschichte zu verblassen, sondern um die Himmel erneut in glorreichem purpurrot zu bemalen. Doch wie oft sind wir alle schon von anderen einstigen Helden enttäuscht worden… wird mein Herz aus Stahl abermals schlagen, oder werde ich mich desillusioniert und einsam ohne Liebe in dunklen Orten verstecken müssen?
Die Stunde der Wahrheit naht – die Sonne färbt sich rot – doch ‘Redden The Sun’ ist nicht der Opener, der dich vom Hocker reisst. In seichtem Gewässer sucht man die Roten Haie vergebens – einzig die treibenden Drums erinnern an die vergangene Glorie, auch wenn der Song interessante Parts enthält (besonders das mystisch-ruhige Ende), aber irgendwie nicht zu einem Ganzen zusammenwächst. Der Sound, der aus meiner bewährten Anlage kommt, löst ebenfalls keine Begeisterungsstürme aus.
Beim Titelsong fällt zunächst dieser MANOWAR-artige Wuff-Gesang zum schnellen Riffing auf, den Eric Adams irgendwann immer häufiger ausgekotzt hat und hier als kraftloses Falsett einfach nicht passen will. ‘Chasing The Hydra’ hat ebenfalls gute Einzelmomente (hier die Bridge und einige Instrumentalparts), aber der Fisch will nicht zum Fleisch werden – sprich: Die Jagd nach dem mehrköpfigen Vieh führt keinesfalls dorthin, wo einstmals Drachen regiert haben – auf einer Scheibe der Schlangenbeschwörer OMEN hätte man den noch durchgehen lassen. Ja, teilweise gute Gitarrenläufe, aber ohne endgültige Zielführung eines geilen Songs. Dort wo Midnights oder auch LaTorres Stimme hartes Brot wie Butter geschnitten hat, ist Travis Wills leider zu schwach auf der Brust, auch wenn er oft die Klangfarbe des verstorbenen Gottes trifft.
Mystischer Crimson-Wind eröffnet ‘Broken Together’ – werde ich endlich den herbeigesehnten Kniefall antreten oder werden die Brücken zur Vergangenheit endgültig abgefackelt? Zumindest Fanservice in Sachen Twin-Gitarren erklingt sogleich und dies ist der erste Song, den ich wirklich irgendwann nochmal hören möchte, auch wenn er sich anhört wie aus eigenem Material zusammengeklaut. Das ebenfalls mystisch-ruhig beginnende ‘Angel In My Nightmare’ wird zwar bestimmt ebenfalls kein Klassiker werden, kann ich mir aber zumindest durch die wiederum starke Bridge als zweite Fleischbeilage in der faden Suppe notieren, auch wenn der Refrain die beginnende Erregung wieder abschwächt – die Angels Of War mögen mir verzeihen und auch hier stimmt mich der würdige Schluß wieder gnädiger.
Humpfffh, die Stimmung der ‘Indelible Ashes’ wird gerade durch den Proberaumsound vergeigt. Was höre ich hier? Ein 4-Spur-Demo oder die fertig gemischt und gemasterte Scheibe? Azrael weint ein wenig und hört weiter. Immerhin kann man eine gewisse Dramatik dem Song nicht absprechen. Soderle, danach wird’s für mich wirklich haarig. ‘Beyond The Unknown’ ist nicht besser oder schlechter als ein durchschnittlicher Song der alten Mitbewerber QUEENSRŸCHE in der aktuellen LaTorre Phase, die ‘Armor Against Fate’ wird keiner Begegnung mit einer Dragon Lady standhalten und entspricht eher einem unterdurchschnittlichen Song von Geoff Tate trotz nettem, ruhigen Part. Mein emotionaler Tiefstpunkt bisher. Bei den ‘Pearls Of Dust’ ist auch nach dem x-ten Durchgang nix hängen geblieben, solch’ ein Schmuckstück würde eine Queen Of The Masquerade oder die Lady Of Winter nicht mal als Obdachlose tragen. Wo ist der Glanz, wo ist das Lied?
Auch wenn meine Devotchkas und Droogs – die diesen Song schon nicht mochten – mich verachten werden, ist und bleibt das vorab veröffentlichte ‘Triskaideka’ der Lichtblick bis auf die Kropphalsunnötigen Stressgitarren, die den Song einklammern, absolut nichts mit dem Lied zu tun haben und auch im Solopart nerven. Wer braucht eigentlich schmerzhafte Quietschsolos ausserhalb des Thrash-Genres? Doch im gesamten Song entdecke ich eine typische CRIMSON GLORY-Atmosphäre und mächtige Gitarren, die auf einen starken Refrain hinarbeiten – für mich stimmt hier fast alles und ich hätte mir mehr kreative Momente wie diesen gewünscht. Letztendlich bewirkt das Album in seiner Gesamtheit bei mir die Transzendenz, sich die ‘Astronomica’ nochmal mit anderen Ohren anzuhören und sie umso mehr zu schätzen. Bei ‘Strange And Beautiful’ bleibe ich hart – da steht ein falscher Gruppenname drauf und mit dieser Art von Musik kann ich so gar nichts anfangen.
So ziehe ich mir schweren Herzens die Maske des Roten Todes über und ziehe mein Fazit: Ihr bekommt nach all’ den Jahren des Wartens ein Album, welches in seinen besten Momenten leider nicht mit ‘Astronomica’ geschweige denn den ersten beiden unantastbaren Göttergaben mithalten kann und zwar viele einzelne CRIMSON GLORY-Momente zitiert, die aber im Gros des Songwritings zu keiner Zeit die Power des uralten Vorgängers entfesseln oder gar irgendwie an die legendären ersten beiden Alben für die ewige Welt heranreichen.
Für Komplettisten und unverwüstliche Fans als auch für die Klientel, welche diese Band nicht kennt. Der Feinschmecker und Oldschooler ist schon enttäuscht. Vielleicht bin ich aber auch einer dieser unverbesserlichen, ewig gestrigen, alten Nörgler, für die früher alles besser war. Davon haben wir in der Szene halt viele – für diese gilt dann meine Meinung dennoch umso mehr.
Less Glorymeister
https://www.facebook.com/crimsonglory
Pics: Lisa Larkin
(VÖ: 17.04.2026)



