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Metal-TV-Show HEAVY METAL BATTLE

Die erste deutsche Metal-TV-Show HEAVY METAL BATTLE feiert 40jähriges Jubiläum

Warum wir uns an das Chaos erinnern müssen


1986 ist kein rundes Jubiläum, kein sauberer Meilenstein, kein bequemes Erinnerungsdatum. 1986 ist unbequem. Laut. Ungeordnet.

Und genau deshalb ist es der richtige Ausgangspunkt für eine Geschichte, die eigentlich gar nicht erzählt werden durfte.

„Heavy Metal Battle“ war keine Fernsehsendung im klassischen Sinn.

Es war ein Störsignal – live, unberechenbar und sichtbar für Menschen, die nie danach gefragt hatten.

Teenager moderierten Bands wie KREATOR oder OUTSIDE, während die Technik nur bedingt funktionierte. Pannen? Gewollt. Improvisation? Pflicht. Chaos? Programm.

Heute wird Heavy Metal archiviert, kuratiert, verwaltet. Damals wurde er riskiert – ohne Businessplan, ohne Strategie, ohne Sicherheitsnetz.

Diese Reihe ist keine Heldenverehrung. Sie ist kein „Weißt du noch?“ für Eingeweihte. Sie ist der Versuch zu zeigen, wie viel Mut, Naivität und Chaos nötig waren, damit Heavy Metal in Deutschland überhaupt öffentlich stattfinden konnte.

Wir sprechen mit dem Mann, der das alles möglich gemacht hat: Andreas „Neudi“ Neuderth.

Er erzählt von ersten Live-Shows, chaotischen Moderationen, fliegenden Plattencovern und dem Moment, als KREATOR vor den Kameras der Vorderpfalz die Bühne zerlegte – alles ohne Netz, alles live.

Warum erzählen wir das 2026? Weil Heavy Metal heute oft so tut, als sei er immer schon da gewesen. War er aber nicht. Er musste sich seinen Platz erkämpfen – auch im Fernsehen.

Und manchmal geschah das nicht durch Perfektion, sondern durch Chaos.

„Heavy Metal Battle“ war kein Format. Es war ein Risiko. Und genau deshalb ist es wichtig.


👉🏼 An dieser Stelle folgt 👉🏼 das Interview mit Andreas „Neudi“ Neuderth über HEAVY METAL BATTLE

 

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