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TAILGUNNER – Midnight Blitz

2026 (Napalm Records) - Stil: Heavy Metal

Wenn ´Midnight Blitz´ aus den Boxen bricht, rollt ein gepanzerter Stahlkoloss über die Bühne, jede Drehung ein Donnerschlag, jeder Schlag ein Blitz, der die glühende Gitarrensaite wie geschmolzenes Metall hinterlässt. TAILGUNNER entfesseln mit ihrem zweiten Album eine Metal-Attacke ohne Kompromisse: Craig Cairns’ Stimme schneidet wie ein Schwert durch die wuchtigen Riffs von Rhea Thompson und Zach Salvini, während Bones am Bass und Eddie Mariotti an den Drums eine rhythmische Abrissbirne bedienen, die den Headbanger von der verwüsteten Bühne direkt in den Moshpit schleudert.

Sirenen heulen, der Titelsong ´Midnight Blitz´ prescht als kompromissloser Speed-Kracher voran, galloppierende Drums treiben die Twin-Leads auf glühenden Kohlen. Der Refrain brennt sich sofort ins Gedächtnis, der Koloss aus Stahl und Leder explodiert in der Halle, jede Faust fliegt nach oben. ´Tears In Rain´ fließt melancholisch. Filigrane Gitarren bauen die Spannung auf. Craig Cairns’ Stimme schwankt zwischen verletzlich und heroisch, während glühende Leads wie metallisches Feuerwerk explodieren.

´Follow Me In Death´ entfesselt einen Sturm aus Doppelbass und rasenden Riffs. Gitarrenduelle zischen im Feuer gegeneinander. Hymnische Refrains hämmern gnadenlos, verschmelzen in Geschwindigkeit und Brutalität zu einem kompromisslosen Metal-Angriff. ´Dead Until Dark´ eröffnet mit 80er-Synths und Echoeffekten. Gitarren jaulen wie geschmiedete Klingen, Solo-Feuerwerke zischen durch die Luft. Metallisch-epischer Druck treibt jeden Ton direkt in die Brust.

´Barren Lands And Seas Of Red´ wuchert mit monumentalen Twin-Leads. Eingängige Refrains und orchestrale Akzente verschmelzen zu einem epischen Metal-Massaker. ´War In Heaven´ verlangsamt den Rhythmus, episch-dramatisch, und entpuppt sich als Ballade, die Herz und Stahl zugleich trifft. ´Blood Sacrifice´ rast gnadenlos, hämmert hymnisch – Triplet-Riffs, Bass wie ein Presslufthammer, Drums und Gitarren wie glühende Klingen – metallische Brutalität pur.

´Night Raids´ prescht mit polyrhythmischem Groove, Gitarrenfeuer und treibendem Bass. Explosive Refrains detonieren, in einem adrenalinschubartigen Metal-Sturm. ´Eye Of The Storm´ entfesselt Twin-Leads und wuchtige Refrains in metallischer Spannung als krönenden Abschluss. Das finale ´Eulogy´ sprengt alles, orchestrale Momente, schnelle Breaks und epische Leads. Craig Cairns’ dominante Stimme treibt ein triumphales Metal-Inferno voran, Fäuste fliegen, Leder und Nieten erzittern in der Arena.

TAILGUNNER bringen klassische britische Metal-Kraft kompromisslos in die Gegenwart. Die Band lässt das Erbe von IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST und MOTÖRHEAD aufleben und presst es durch ihren eigenen Saft in frisch glühenden Stahl. Cairns, Thompson, Salvini, Bones und Mariotti liefern ein Album ab, das Fäuste in die Luft treibt, Lederjacken schwitzen lässt, Nieten klirren und jeden Headbanger lange gefangen hält.

(8,5 Punkte)

https://www.facebook.com/tailgunnerhq

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